Social Media Marketing Adventure: Krisensitzung T4.1

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Seit ich mich mit Social Media beschäftige, erkenne ich, daß meine Ungeduld mein grösstes Hindernis ist.
Dimitri Matveev, der Social Media Manager des Bruno Gmünder Verlages, sagte mir zu Anfang, daß man bei der Erfolgsmessung des SM (Social Media) einfach warten müsse. Nach vier Tagen sehe ich, daß er Recht hatte. Dieses Blog startete ich vor gut zwei Monaten. Ich stellte fleissig Beiträge ein, doch es passierte relativ wenig. Nach etwa 10 Beiträgen begann der Traffic. Die ersten 1000 Aufrufe zogen sich über fast 6 Wochen. Die nächsten 1000 Aufrufe brauchten nur noch zwei Wochen. Während all dieser Zeit stieg mein Kloutwert (persönlicher Wert des Einflusses auf die Social Media Community) um 100%. Wie zuvor in T3 beschrieben muss im SM eine kritische Masse erreicht werden.

Die Informationsflut der letzen 4 Tage zu sichten und zu organisieren war die nächste Herausforderung in diesem Projekt.
Social Media hat seinen Stellenwert im Marketingmix erkämpft und ist etabliert. Das Handling des ganzen Räderwerks „Social Media“ im täglichen „Geschäfts“- und Privatleben bleibt die größte Anforderung der nächsten Wochen;-)

Gestern Abend versuchte ich in meine Facebook Fanpage eine App einzubauen. Die Navigation der Facebooktools ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Eine Hilfeseite fand ich erst gar nicht. Gegen 22 Uhr nach zwei Gläsern Wein, um meinen Frust zu bewältigen, kam mir der zündende Idee:“ Ich frage mal Google!“. Google stellte folgende Frage: “ Wie baut man eine App in die Facebook Funpage ein?“. Es dauerte nicht mal eine Minute und ich hatte Ergebnisse. YouTube bot mir ein vorzügliches Video an, daß mich in meiner Not warhaft unterstütze. Hier ist eine weitere elementare Veränderung, die das Social Media mit hervorgebracht hat. Krise bewältigt. Mein Dank an die Social Media Community.

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Bestagers : Geselligkeit

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Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit. Bon Appetit.

Rezept „bunter Kartoffelsalat“ für 2 Personen:

4 mittelgroße, abgekühlte Pellkartoffel

2 Tomaten

1 Zucchini

2 gekochte Eier

Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Mit warmer Gemüsebrühe etwa zwei Studen ziehen lassen, danach die Brühe ausgiessen. Tomaten, Eier und die Halbe Zucchini würfeln, und dem Salat zu geben. Die andere Hälfte der Zucchini mit einer Reibe in den Salat reiben. Siosse darüber (Sosse: Weinessig, 1 TL Senf, 1 EL Olivenöl, Kräuter wie Petersilie, Koblauch, Estragon, Salz, Pfeffer) Etwa eine weitere Stunde im Kühschrank ziehen lassen. Durchmischen und dann essen.

Patriks: „Weiß Deine Mutter, dass du hier bist?“ „NÖÖÖ“

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Peggy K., geschieden und vormals verheiratet mit dem Tourmanager einer schwedischen Popgruppe, die in den 1970er Jahren ihr Waterloo erlebte, strandete in den 80ern in Saarbrücken. Irgendwann, völlig verarmt – ihr fehlte bei der Scheidung das Talent einer Ivana Trump – gelang es ihr dennoch, einen halbseidenen Kunst- und Literaturkreis in der Saarbrücker Szene zu etablieren. Jeder (d. h. fast jeder) kannte Peggy und fast jeder wollte zu Peggys opulenten Dinners eingeladen werden. Champagner und getrüffelte Spaghettis war das Mindeste, was auf den Tisch kam. Peggy wusste zu leben und sie wusste zu organisieren.

Aus besseren Tagen verblieb ihr ein weitgeschnittener Nerz-Pelz. Diesen Mantel mit seinen ausladenden Innentaschen setzte Peggy gezielt ein, wenn sie zum Beutemachen in Karstadts Lebensmittelabteilung einfiel. Weiße Trüffel (den Pilz und nicht die klebrige Praline), eine Flasche Vollrads…, alles passte rein. Nur einmal stand der Abteilungsleiter direkt hinter ihr und kassierte einen Teil der Diebesware wieder ein. Peggys Entschuldigungsangebot war stilvoll und berechnend zugleich. Es war eine Dinner-Einladung für den gleichen Abend.
Abends, auch ich war erstmals eingeladen, wurden leider nur die billigen schwarzen Trüffel gereicht. Der beklaute Abteilungsleiter erzählte uns, dass man seit längerem den starken Abverkauf der weißen Trüffel beobachte, man aber so gut wie kein Umsatz darauf feststellen konnte. Irgendwann seien die Gründe dieser Beobachtung offensichtlich gewesen;-))

An diesem Abend wurden noch spezielle Gäste erwartet. Peggys beste Freundin Rita hatte einen neuen Lover, den sie in den erlauchten Kreis einführen wollte. Etwas später am Abend, Sekt und Wein flossen in Strömen, bimmelte es an der Tür. Rita und ihr Neuer! Peggy rannte zur Tür und es begann eine innige Begrüßung. Mir wurde ganz mulmig im Bauch. Die Männerstimme kannte ich doch. Oh, Misst… In der Tür stand Onkel Kurt. Zu allem Übel wurde er mir direkt gegenüber platziert.

In einer ruhigen Minute schaute mich Onkel Kurt an und schnauzte: „Weiß Deine Mutter, dass Du hier bist?“
„Nööö“. „Weiß Tante Inge, dass Du hier bist?“

Onkel Kurt rollte die Augen und wir schlossen ein stilles Gentleman-Agreement, das bis heute anhält.

Patriks: Pascal? Wer ist Pascal?

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Kürzlich besuchte ich eine Buchpräsentation im Lichthof der Technischen Universität zu Berlin zum Thema: „Diskriminierung, Ausgrenzung, Vertreibung: Die Technische Hochschule Berlin während des Nationalsozialismus“.
Alles war wie geleckt. Laudatoren aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Kultur. Gefeilte und blumige Reden von Redekünstlern und gewählten , sowie geübten „Berufsschwätzern“. Sehr erfrischend war der kurzweilige Beitrag einer jungen Studentin. Im Publikum das übliche, Stimmen fangende Politikpersonal, gebildete Rentner aus der Forschung und ehemals Betroffene oder deren Angehörige.

Nach drei Präsentationsstunden eines wirklich gelungenen Projekts, eröffnete der Universitätspräsident endlich das Buffet. Wie üblich, bildeten sich rasch informelle Grüppchen. Sie schwatzten, tranken Wein und aßen kleine Häppchen.
Katze, wir kennen ihn schon aus einem früheren Blog (Patriks: Entstand daraus die Katze), die Buchautorin und ein paar Freunde bildeten meine Peer-Group an diesem Nachmittag.
Meiner Neigung folgend, horchte ich in die Gespräche benachbarter Diskussuionsrunden mit rein. Direkt neben uns stand eine Gruppe von Studenten in Gespräch mit zwei mir bekannten Politikern. Einer von ihnen, Angehöriger einer Partei, die sich besonders um die Freiheit des Internets bemüht und sich nicht scheut, im Jahr 2013 immer noch mit Enterhaken zu arbeiten. Diese Partei reklamiert für sich rund ums Internet, d. h. auch in Soft- und Hardware-Angelegenheiten, immer up to date zu sein. Einer der aufgeschlossenen und diskussionsbereiten Studenten fragte den politischen Internetspezialisten, ob denn „Pascal“ immer noch eingesetzt wird. Der Jungpolitiker, sichtlich überrascht über diese Frage, fragte kurz und abgehackt zurück: „Pascal? Wer ist Pascal?“.

Es begann eine ausführliche Erklärung des wissenden Studenten.
(Anmerkung: Pascal ist oder war eine der Programmiersprachen. Pascal ist eine Weiterentwicklung von Algol 60. Interessant ist die Tatsache, dass Apple bei der Entwicklung des Betriebssystems und der darauf laufen Applikationen des Apple-II-Nachfolgers Macintosh auf Pascal setzte. Zwecks Rückwärtskompatibilität blieb die Übergabe von Parametern für Betriebssystemaufrufe bis zur letzten Mac-OS-Version 9.2.2 des Jahres 2002 an Pascal-Konventionen angelehnt. Näheres dazu siehe auch Wikipedia)
Bei mir und Katze blieben berechtigte Zweifel, ob zumindest dieser „engagierte“ Politiker, die Belange des Internets richtig zu schützen weiß. Wir wollen doch hoffen, dass er künftig
bei Hören des Namens Pascal nicht nur insgeheim seine Telefonkontakte durchgeht;-)….

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