Social Media Marketing Adventure: Massenkommunikation und das Blogen T2

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Es ist Tag zwei und schon werde ich mit Begriffen wie Web 1.0, Web 2.0 und Web 3.0 konfrontiert. Was ist das? Releasestände (->Weiterentwicklungen) einer Software? Im Grunde könne man es so kurz umreißen:

1.          Web 1.0 war die erste Generation des Internets und der Internetauftritte. Hauptsächlich präsentierten sich Unternehmen. Interaktion fand über E-Mail statt.

2.         Web 2.0 beginnt mit dem Jahr 2004. Das sog. Social Web startet. Der Konsument wird auch zum Produzent. Er publiziert nicht nur Inhalte, sondern er bewertet und kommentiert Beiträge anderer User. Der Link:  conversionprism.com zeigt das Spektrum der verschiedenen Plattformen, die gerne als Soziale Netzte bezeichnet werden, aber nur ein geringer Teil gehört wirklich dazu.

3.         Web 3.0 ( semantisches Web) wird sich mit der Überschaubarkeit der Inhalte beschäftigen. Überschaubarkeit, Klassifizierung und Strukturen werden das Internet auf eine neue Stufe heben.

Im Web 2.0 gilt die 90-9-1-Regel. Danach konsumieren 90 % der Web-Besucher, 9% kommentieren Beiträge und nur 1% der Nutzer produzieren Content (Inhalt).  Im Web 2.0 werden Beziehungen, Informationen und Identitäten (Selbstdarstellungen wie beispielsweise bei Facebook) gemanagt.

Und nun – nach dem kleinen Exkurs in die Entstehung und Weiterentwicklung des Netzes – kommen wir zum interessanten Thema: Das Blog.

Vor Web 2.0 wurde in der Regel Massenkommunikation betrieben – irgendein Plakat oder irgendein Fernsehspott. Die Kommunikation war eingleisig und Interaktionen fanden nicht statt. Mit Web 2.0 erleben wir auf den Datenautobahnen die Kommunikation der Massen. Und damit ist nicht nur der pure Datentransfer gemeint. Mit der Möglichkeit, von User zu User interagieren zu können, entsteht nahezu zwangsläufig die Chance, dass zwischen diesen soziale Bindungen wachsen – vergleichbar mit sich entwickelnden Beziehungen vis-á-vis. Und analog zu Beziehungen des „realen“ Lebens entwickelt sich auch in der virtuellen Welt Vertrauen.

Gibt es in der realen Welt verschiedene Charaktere (Aktive, Passive, Konsumenten, Mitläufer oder Meinungsmacher) so haben sich in der virtuellen Sphäre parallele Strukturen herausgebildet. Im Web unterscheiden wir folgende Nutzergruppen.    Der Groundswell (Zit: “ Der Groundswell ist ein sozialer Trend, bei dem die Leute weltweit neue Technologien nutzen, um Informationen, Hilfen und Tipps voneinander zu bekommen statt wie früher von Unternehmen, Medien und Institutionen“. PR im Social Web, Seite 27) der Nutzer besteht aus folgenden Teilnehmern:

  1. Creators:        Menschen, die im Netz  Inhalte  produzieren
  2. Critics:            Menschen, die Kommentare abliefern
  3. Collectors :     Menschen, die im Netz wichtige Informationen (Links) sammeln und teilen
  4. Joiners:           Menschen, die die Inhalte konsumieren
  5. Spectators:    Menschen, die still kommunizieren
  6. Inactives:       Menschen die gelegentlich im Netz etwas lesen aber keine Web-2.0-Tools (Facebook) benutzen.

Vergleicht man die prozentualen Unterschiede zwischen den USA und Deutschland innerhalb der jeweiligen Nutzergruppen, so wird schnell erkennbar, dass es in Deutschland an Creators mangelt, d. h. an Menschen, die Inhalte produzieren. Das Blogen ist hierzulande vergleichsweise gering verbreitet.  Mögliche Ursachen für diesen Befund sehe ich in folgenden Umständen:

(a)          Das Scheiben eines Blogs erfordert ab einem gewissen Niveau intensive Recherchearbeit, ein Aufwand, den viele User scheuen.

(b)         Blogen setzt den Hang zum Schreiben voraus.

(c)          Den Hauptunterschied zwischen dem Nutzerverhalten der US-Amerikaner zu uns Deutschen sehe ich in der starken Reglementierung unserer Sprache. Unzählige Regeln und Ausnahmen von der Regel versetzen den Schreibenden in einen permanenten Stress, bloß keine Fehler machen zu dürfen…

Ähnliche Verhältnisse sieht man bei den Collectors. Es mag an nationalen Befindlichkeiten liegen, Informationen zu sammeln und diese nicht zu teilen. Besagt doch ein deutsches Sprichwort „Wissen ist Macht“ und geteilte Macht ist weniger machtvoll.  Informationsteilung – gleich dem sog. Schnellballprinzip – ist jedoch essentiell für das Social Media Marketing.

Hier ein Link, der die zuvor erwähnte statistische Erhebung näher erläutert:

Forrester

Ein näherer Blick auf diese Untersuchungen ist zu empfehlen, da sich – neben den nationalen Unterschieden – auch die Parameter auf Geschlecht und Alter verändern lassen.

Doch nun endlich zum Blogen. Das Internet biete zum Austesten verschiedene Blogplattformen an, wie  z. B.:

1.  WordPress

2.  Tumblr

3.  blooger

WordPress (dieser Blog wird in wordpress erstellt) ist ein einfach zu bedienendes, strukturiertes Programm, um eine Seite zu erstellen. Bei der kostenlosen Variante werden zahlreiche Tamplates zur  Verfügung gestellt. Die Navigation ist erklärend und natürlich auf Deutsch erhältlich.

Interessante Links, die helfen, das Thema Social  Media zu vertiefen:

1. T3n: Die Seite berichtet täglich über interessante Neuerungen rund um das Social Media Marketing

2. Ralf  R. Wenda: ein Vollblut Social Media Marketier

3. Social Media Statistiken: neues zu Twitter, Google & co,

4. ethority.de : Social Media Monitoring (z. B. wie läuft der Bog)

Hier lassen sich Bilder zum Teil kostenlos oder gegen Auflage zur Unterstützung des im Blog geschriebenen herunterladen:

1. pixelio.de (zumeist kostenloses Bildmaterial)

2. fotolia (kostenpflichtig)

Erfolgreiche Blogs im Netz, die durch interessanten Inhalte und Klicks überzeugen:

Blog von Werner Deck

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4 Gedanken zu “Social Media Marketing Adventure: Massenkommunikation und das Blogen T2

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