Bestagers : Integration

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Merkmale einer gelungenen Integration: Chancengleichheit und Partizipation

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Patriks: Die Einführung des Techno im Saarland

wpid-20130610_123133.jpgTante Anna, bekannt als muntere Camperin in der Story „Kaffeesatz macht schön“ und Vogelliebhaberin in „Von brechenden Erdbeeren“, setzte sich ihr ganzes Leben für das strikte Einhalten ihrer Schafzeiten ein. Ihr Schönheitskonzept, welches durch Einwirkzeiten diverser Cremes bestimmt wurde, verlangte nach Schlafenszeiten von mindestens 10 bis zu 12 Stunden. Familie und das sonstige Umfeld der Tante hatten sich danach zu richten, ohne jegliches Wenn und Aber. Die Hoffnungen, die Ruhephasen ein wenig verkürzen zu können, zerschlugen sich. Die neue und vielversprechende Salbe einer namhaften Münchner Schauspielerin und ehrgeizigen Bambi-Jägerin zeigte gravierende technische Mängel, worauf die Tante auf ein Integrieren dieser Kosmetik in ihr Revitalisierungskonzept bereitwillig verzichtete.

Die Jahre vergingen, Tante Anna frönte gewohnheitsmäßig ihrem Schönheitsschlaf und es wurde zur Mode, im Sommer die lauen Abende bei Grillen und Chillen draußen zu verbringen. Um diese fremden Gewohnheit  aus dem fernen Amerika ausleben zu können, erweiterte der eine oder andere Besitzer sein beschauliches Siedlungshäuschen durch eine Terrasse oder einen Balkon. Wintergärten sollten im nächsten Jahrzehnt dem Treiben einen neuen Rahmen geben. Auch Tante Annas Siedlungshäuschen wurde zunehmend von solchen Tempeln des neuen Lebensgefühls umzingelt, einem lärmenden Lebensstil, den die Tante sonst nur bei den Fruchtbarkeitstänzen afrikanischer Ureinwohner vermutete. Zu allem Übel gefährdeten hämmernde Beats und das Gequassel der Mitmenschen die kostbaren Ruhezeiten der nach ewiger Jugend trachtenden Tante.

Beschweren bei den Nachbarn führte zu keinem befriedigenden Ergebnis. Das Gießen mit dem Gartenschlauch über die Zäune der Ruhestörer hinweg zeigte gleichfalls wenig Wirkung. Anzeigen wurden von der ortsansässigen Polizei stets belächelt. In Ihrer Verzweiflung erinnerte sich Tante Anna an den ohrenbetäubenden Lärm während eines Berlin-Besuchs. Es gab dort wohl so eine Art von Parade, in welcher die Soldaten in bunten Uniformen  schrill herumhüpften, um der Liebe zu huldigen. Ganz genau diese Musik brauchte sie!

Am nächsten Morgen ging das genervte Tantchen zum ortansässigen Elektroladen, um ein geeignetes Abspielgerät für eine zeitgemäße Art der Siedlungsbeschallung zu erwerben. Der Verkäufer empfahl ihr eine Boombox mit Verstärkern. Nach ausgiebigem Tauglichkeitstest folgte die Tante der fachkundigen Empfehlung. Am folgenden Abend wurde der gesamten Siedlungsgemeinde ein wahres Specktakel modernen Sounds dargeboten – die Einführung des Techno im Saarland.

Zahlreiche Anzeigen wegen Ruhestörung – dieses Mal von den unfreiwilligen Zuhörern initiiert – wurden von der herbeigerufenen Polizei akzeptiert. Von den Ordnungshütern zunächst getadelt, wird noch heute dem Pioniergeist der Tante gedacht, dem Geist einer fortschrittlichen und auf Schönheit bedachten Dame. Und über diese Umwege kam das Flair der fernen Hauptstadt in die ländliche und beschauliche Welt des Südwestens.

PS: Sollte jemand einen Fehler finden, so darf er ihn  gerne behalten. Ein kleines Geschenk von mir.

ES: Berglandschaft

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Künstler : Enrico Schoch
Material : eingefärbter Spachtel, Acryl, Ölkreiden auf Holz, 250 x 100 cm, 2008

Das Bild stammt aus seiner Berliner Es Kollektion. Dem Werk geht eine Aktstudie voraus. Das Bild befindet sich in einer Amerikanischen Privatsammlung in San Diego.

Social Media Marketing Adventure: Krisensitzung T4.1

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Seit ich mich mit Social Media beschäftige, erkenne ich, daß meine Ungeduld mein grösstes Hindernis ist.
Dimitri Matveev, der Social Media Manager des Bruno Gmünder Verlages, sagte mir zu Anfang, daß man bei der Erfolgsmessung des SM (Social Media) einfach warten müsse. Nach vier Tagen sehe ich, daß er Recht hatte. Dieses Blog startete ich vor gut zwei Monaten. Ich stellte fleissig Beiträge ein, doch es passierte relativ wenig. Nach etwa 10 Beiträgen begann der Traffic. Die ersten 1000 Aufrufe zogen sich über fast 6 Wochen. Die nächsten 1000 Aufrufe brauchten nur noch zwei Wochen. Während all dieser Zeit stieg mein Kloutwert (persönlicher Wert des Einflusses auf die Social Media Community) um 100%. Wie zuvor in T3 beschrieben muss im SM eine kritische Masse erreicht werden.

Die Informationsflut der letzen 4 Tage zu sichten und zu organisieren war die nächste Herausforderung in diesem Projekt.
Social Media hat seinen Stellenwert im Marketingmix erkämpft und ist etabliert. Das Handling des ganzen Räderwerks „Social Media“ im täglichen „Geschäfts“- und Privatleben bleibt die größte Anforderung der nächsten Wochen;-)

Gestern Abend versuchte ich in meine Facebook Fanpage eine App einzubauen. Die Navigation der Facebooktools ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Eine Hilfeseite fand ich erst gar nicht. Gegen 22 Uhr nach zwei Gläsern Wein, um meinen Frust zu bewältigen, kam mir der zündende Idee:“ Ich frage mal Google!“. Google stellte folgende Frage: “ Wie baut man eine App in die Facebook Funpage ein?“. Es dauerte nicht mal eine Minute und ich hatte Ergebnisse. YouTube bot mir ein vorzügliches Video an, daß mich in meiner Not warhaft unterstütze. Hier ist eine weitere elementare Veränderung, die das Social Media mit hervorgebracht hat. Krise bewältigt. Mein Dank an die Social Media Community.

Social Media Marketing Adventure: Kommunikationspolitik und die RSS Technologie T4

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I. Die Kommunikationspolitik im Social Media
In T3 wurde die strukturelle Einbindung des Social Medias in das Marketing Mix und in die Marktkommunikation dargestellt. Heute in T4 werden kurz die Kommunikationselemente der Social Media Kommunikation genannt. T5 wird am Beispiel von Facebook Fanseiten und Facebook Gruppen Kommunikation vertiefen.

1. Klassische Online Werbung:
– Display Werbung (Google AdWords, AdSense)
– Affiliate Marketing
– Suchmaschinenoptimierung
– Browser Games
– Online Gewinnspiele
– Facebook Gruppen (dazu mehr in T 5)
– Facebook Fanseiten (dazu mehr in T 5)

2. Zusammenspiel von Social Media Kommunikation und TV:
Social Media und TV wachsen zusammen. Menschen wollen nicht mehr nur konsumieren, sie wollen heute interagieren. Bei der Sendung Hard aber Fair teilen die Zuschauer ihre Meinung per e-mail oder in Facebook Beiträgen mit.

Link zu einem interessanten Artikel:
Social Media Kommunikation und Fernsehen

3. Zusammenspiel von Social Media und Print
85 Prozent der Redaktionen sind schon heute bei Facebook, Twitter & Co aktiv. 40 Prozent haben Communities aufgebaut.
Hauptthema im Printbereich sind die Anzeigenkosten für den Werbenden im direkten Vergleich zu Onlinewerbung. Eine Unternehmerin aus dem Immobilienbereich sagte mir neulich, dass sie früher bis zu 15.000 € Anzeigenkosten im Monat hatte. Heute durch Nutzen des Internets mit alles Werbemöglichkeiten liegen die Kosten bei ein paar 100 €.Aus meiner eigenen Verlagstätigkeit weiß ich, dass der Werbekunde eine Kombination aus Print, Online und Mobile forderte.
Links zum Thema:
Print und Web
II. RSS Technologie
Das Kürzel RSS bedeutet „Real Simple Syndication“ oder „wirklich einfache Verbreitung von Nachrichten. Menschen kommen auf die Website oder auf den Blog, weil sie die Seite kennen oder im Netz gefunden haben. Die RSS Technologie ist eine Hilfe Nachrichten zu verbreiten ohne eigenes Zutun. Der RSS Feed informiert den Nutzer auf welchen Seiten oder Blogs sich etwas verändert hat. Vorrausetzung dafür ist, dass die Seite den Dienst anbietet, und man selbst die Veränderungsmeldungen abonniert hat. Organisiert werden diese automatisch generierten Nachrichten über sog. RSS Readers. Dies sind Seiten, auf denen man die Abonnierten Nachrichten organisieren kann. Das Aussehen solch einer Seite ist mit Outlook zu vergleichen. Ausgereift ist der Gebrauch der RSS Technologie, wenn man mit ihr Recherche betreibt, eigene Informationen darüber absetzt und eigene Feeds in RSS Verzeichnisse hinterlegt, die daraufhin die sozialen Netze automatisch damit wieder befüllen.

Links zum Thema:
RSS Verzeichnis

PS: Marketingmix T3 gibt es in einer neuen überarbeiteten und ergänzten Version.