Patriks: Let`s do it, Barbra!

Patrik Hassdenteufel

Patrik Hassdenteufel

Neulich saß die ganze Familie am Tisch. In der Küche lief im Radio „Women in Love“ von Barbra Streisand. Meine Mutter keiferte: „Wer von Euch hat dieses Lied früher immer von morgens bis abends gehört? Dieses Gejaule von der Streisand. Unerträglich!“.

Ich war es. Ich zernudelte damals fünf Singles „Women in Love“.
(Anmerkung: Singles waren früher kleine schwarze Vinylplatten, die sich auf einem Teller drehten, während eine Art Nähnadel auf eben diese einstach.)

Das Stimmvolumen und die Bandbreite dieser Künstlerin gingen und gehen mir heute noch unter die Haut und berühren meine Seele. Mit „Papa can you here me?“ beweinte ich den Tod meines Vaters und klärte meine Beziehung zu ihm.

Die Stutenbissigkeit meiner Mutter gegenüber der Streisand war doch womöglich nur dem Umstand geschuldet, dass beide bei Männern das gleiche Beuteraster hatten und ähnlich stark in der Akquisition dieser Beute waren. Beide verursachten Kahlschläge.

Und nun zum Eigentlichen.
Bisher erreichte ich immer alle die mir selbst gesetzten Ziele. Als Kind wollte ich bei Mannesmann arbeiten. Als Erwachsener tat ich dies.
In meiner „Women in Love“-Zeit wollte ich stets Barbra Streisand heiraten.
Andre Agassi durchkreuzte damals meine Pläne. Doch heute? Ich bin morgen in der O2-World.
Mrs. Barbra Streisand: Let`s do it now!

(Übrigens läuft gerade neben mir auf meinem KINDLE … “Women…”)

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